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Internationales Jahr der Berge 2002


Seit März 2002 ist unser Studienprojekt "Proyecto Rio Loco 2002" offizielles Projekt des internationalem Jahr der Berge und auf der Projekthomepage des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eingetragen.


LINK: http://www.berge2002.at

Zur Entstehung ...

Die UNO hat 1998 beschlossen, das Jahr 2002 zum "Internationalen Jahr der Berge" zu erklären. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die Berge weltweit eine wichtige Funktion für das Überleben der Menschheit haben. Deshalb sollen auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene Anstrengungen unternommen werden, um sensible Gebirgsökosysteme zu schützen und die nachhaltige Entwicklung der Berggebiete zu fördern. Die Koordination der Aktivitäten innerhalb der UNO wurde der Ernährungs- und Landwirtschaftsbehörde FAO in Rom anvertraut. Die Nichtregierungsorganisationen werden unter Berücksichtigung von Kapitel 13 der Agenda 21 in die Aktivitäten einbezogen. Das 1995 in Lima gegründete Mountain Forum soll hier Koordinationsaufgaben übernehmen. Das Jahr 2002 ist gleichzeitig das Jahr "Rio + 10", nach zehn Jahren soll Bilanz gezogen werden über die Umsetzung der Agenda 21. Zudem hat die UNO das Jahr zum Jahr des Ökotourismus erklärt. Diese Schwerpunkte bieten Möglichkeiten für interessante Synergien - weltweit, im Alpenraum und auch in Liechtenstein.
[www.mountains2002.org]



Geplante Aktivitäten in verschiedenen Staaten

Auf nationaler Ebene haben verschiedene Staaten eine Fülle von Aktivitäten geplant. Als Beispiele können folgende aufgeführt werden:

  • Die Schweiz zieht ein Symposium zur Verbindung von Wissenschaft und Gemeindeentwicklung in Erwägung. Es sollen auch andere Aktivitäten entstehen, wofür das BUWAL (Bundesamt für Wald und Landschaft) eine beträchtliche Summe Geld und auch Personal eingeplant hat.
  • Mehrere Staaten wie Deutschland, Italien, Pakistan und die Türkei haben in Aussicht gestellt, spezielle Anlässe zum Jahr der Berge zu organisieren.
  • Andere, wie Frankreich und die Schweiz, haben die Bedeutung regionaler Initiativen im Rahmen der Alpenkonvention betont.
  • An der Universität von Kirgisistan soll eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden, dort soll auch ein Organisationskomitee für das Jahr der Berge eingerichtet werden.
  • Andorra will ein internationales Seminar organisieren ("The Influence of a Mountain Environment on the Philosophy of Foreign Relations").

"Durch das Internationale Jahr der Berge soll das Bewusstsein für die Wichtigkeit einer nachhaltigen Entwicklung in den Bergregionen gefördert werden." (Internationales Konzept der FAO, 2000)





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