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Projekt RIO LOCO 2002 - Sprachversion wechseln

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PROJEKT.ERFAHRUNGEN


Das große Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln. (Thomas Henry Huxley)

Das österreichische Team ist bereits am 4. April 2002 von Wien aus Richtung Peru aufgebrochen, um Land und Leute ein wenig besser kennen zu lernen und einen ersten Einblick in das Land und auch ein Gefühl dafür zu bekommen.

Nach einer 2wöchigen Einlebungsphase begaben wir uns nach Moro, wo wir am 18. 4 um 6.00 in der Früh ankamen.

Im Rio Loco Tal hatten wir 2 Standorte, ein Camp am unteren Ende des Tales, in der Kleinstadt Moro und eines ziemlich in der Mitte des Tales beim Dorf Carap auf etwa 2.700 m. Während unseres Feldeinsatzes haben wir uns gruppenweise organisiert, uns abwechselnd in den beiden Lagern aufgehalten und auch anhand 1-3tägiger „Ausflüge“ andere Dörfer des Tales besucht. Dafür wurde uns immer ein Führer zur Verfügung gestellt, der sich in der Gegend mehr oder weniger auskannte und meistens auch des Quechua mächtig war. Dies war oft sehr hilfreich, weil die Frauen im Tal kaum Spanisch sprechen. Wir haben des öfteren bei Familien in Dörfern übernachtet und gegessen und kamen zu Informationen in Gesprächen mit diesen Familien oder mit einzelnen Personen als auch in Versammlungen in diversen Dörfern. So haben wir die meisten Dörfer des Tales mindestens einmal besucht und konnten einen Einblick in einige Aspekte der Region gewinnen.

In Moro haben wir Institutionen besucht, die im Tal tätig sind und uns mit der Marktsituation auseinandergesetzt. Nachdem wir feststellten, dass für den oberen Bereich des Tals andere Städte relevanter sind als Moro, wurde von einem Teil der Gruppe eine mehrtägige Reise durchgeführt, um ebenfalls die Marktsituation in dieser Gegend zu studieren und einige Institutionen zu besuchen, mit denen BewohnerInnen des Tales Kontakt haben (z.B. eine Honigherstellungs- und Bienenzuchtorganisation), oder solche, die auch im Tal tätig sind, wie z.B. ein EU-Projekt (Cordillera Negra).

In einer Gruppe nahmen wir auch an einem Workshop in Moro zu regionalen Entwicklungsfragen (Sommerakademie Moro, 19.4. – 3. 5) für Bauern aus dem Tal und Leuten aus Moro teil, welches vom Büro Falch veranstaltet wurde. Wir konnten dadurch einen Einblick in die zukünftige Projekttätigkeit für das Tal (von dieser Seite aus) gewinnen.

In zeitlichen Abständen haben wir „Generalversammlungen“ abgehalten, um gewonnene Informationen in der gesamten Gruppe auszutauschen, diese zu systematisieren und die weiteren Schritte zu planen und koordinieren.

Etwa in der Mitte unseres Aufenthaltes sollten wir uns für eine Projektidee entscheiden, um während des restlichen Feldeinsatzes diesbezüglich gezielt nach Informationen zu suchen. Nachdem wir über die uns aufgefallenen „Hauptproblematiken“ im Tal diskutiert hatten und unter Einbezug der durch Gespräche gewonnenen Informationen mit den BewohnerInnen des Tals und der (zukünftigen) Aktivitäten der in der Region tätigen Institutionen, entschieden wir uns für ein Projekt zur Veredelung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte aus dem Tal. Diese Entscheidung leitete dann das Augenmerk unserer weiteren Informationssammlung bis zum Ende unseres Aufenthalts.

[FOTOS PERU-REISE & PROJEKTAUFENTHALT]





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