Forschungsbereiche des Instituts für Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik

Fachspezifische Modelle, Software- und Informationssysteme

insbesondere für Analyse, Prognose und Simulation öffentlicher Finanzen und einzelner Infrastrukturbereiche

Aktuelle Software-Projekte | Ältere Software-Projekte

  1.  EPVM: Europäisches Personenverkehrsmodell - Mittel- und Osteuropa unter besonderer Berücksichtigung Österreichs. Weiterentwicklung des IFI-Personenverkehrsmodells unter besonderer Beachtung des Nord- und Ostverkehrs und der Nachtzüge, Entwicklung einer PC-Version des Modells; W. Schönbäck (Projektleiter), J. Bröthaler, St. Winkelbauer Auftraggeber: Österreichische Bundesbahnen, 1990.
  2. Simulationsmodell des österreichischen Finanzausgleichs zur Analyse der regionalen Verteilungs­wirkungen des Finanzausgleichs; W. Schönbäck (Projektleiter), Bröthaler, J., M. Schneider, A. Weiser; Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz, 1991.
  3. Simulationsmodell des österreichischen Finanzausgleichs, Version 1.2; W. Schönbäck (Projektleiter), Bröthaler, J., M. Schneider, A. Weiser; Auftraggeber: Landesregierun­gen Oberösterreich und Salzburg, Magistratsdirektion Wien, Bundesministerium für Finanzen, 1992.
  4. SIMFAG-Simulationsmodell des österreichischen Finanzausgleichs, Version 2.1/2.2; W. Schönbäck (Projektleiter), Bröthaler, J., M. Schneider; Auftraggeber: Bundesländer Oberöster­reich und Salzburg, Stadt Innsbruck, Österreichisches Institut für Raumplanung, 1994.
  5. Entwicklung eines EDV-gestützten Analysesystems zur Bonitätsbeurteilung der Haushalte der oberösterreichischen Gemeinden (IFIP-Projekt-Nr. 55/1996); W. Schönbäck, Bröthaler, J., M. Piller, F. Badjgholi, S. Winkelbauer, Auftraggeber: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Abschluss 2000.
  6. GemBon - Analyse- und Informationssystem zur Beurteilung der Bonität der NÖ Gemeinden, Anpassung des GemBon-Systems zur Anwendung im Amt der Niederösterreichischen Landesregierung für den Zweck der Evaluierung und Weiterentwicklung des Haushaltsanalyse- und Kennzahlensystems (IFIP-Projekt-Nr. 103-2000); W. Schönbäck, Bröthaler, J., L. Sieber, H. Zarakowitis, Auftraggeber: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Kooperation mit IFIP), Abschluss 2002.
  7. GemBon-Ooe: Weiterentwicklung des Kennzahlen- u. Analysesystems (IFIP-Projekt-Nr. 116-02); J. Bröthaler(Projektleiter), L. Sieber, Auftraggeber: Amt d. oberösterreichischen Landesregierung. Abschluss 2004.
  8. GemBon-Noe: Weiterentwicklung des Kennzahlen- u. Analysesystems (IFIP-Projekt-Nr. 120-03); J. Bröthaler(Projektleiter), Auftraggeber: Amt d. niederösterreichischen Landesregierung. Abschluss 2004.
  9. GEMFIN - Gemeindefinanzen Steiermark Online - Applikation zur finanzwirtschaftlichen Analyse von Finanzdaten der steirischen Gemeinden (IFIP-Projekt-Nr. 120-03); J. Bröthaler(Projektleiter), Auftraggeber: Amt d. steiermärkischen Landesregierung. Laufendes Projekt, 2002-2007 (2012).

 

Software-Entwicklung

Die nachfolgenden Software-Pakete wurden am Institut für Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik der TU Wien im Rahmen von Forschungsprojekten, Studentenarbeiten und institutsinternen Arbeiten entwickelt, sind Eigentum des Instituts und werden in Lehre und Forschung sowie institutsextern eingesetzt. Die angegebenen Autoren sind unmittelbar für die methodische Konzeption der Software, für Software-Entwurf, -Gestaltung und -Implementierung verantwortlich. Weitere Mitarbeiter, die wesentliche Beiträge zur inhaltlichen Konzeption und für die zum Teil äußerst aufwendige Erhebung und Aufbereitung der empirischen Datengrundlagen leisteten, sind bei den entsprechenden Forschungsprojekten angeführt.

Gembon - Simfag - WeBeR - EPVM - Komfinap - Komfipro - Lha - Iskodat - Nwa - NwaNet - Umweltspiel - XLog - TUBib

   
Titel: GEMBON - Analyse- und Informationssystem zur Bonitätsbeurteilung der Haushalte der österreichischen Gemeinden   5
Version: 2.0 (1996-2007)
Autoren: J. Bröthaler, W. Schönbäck, (S. Winkelbauer, F. Badjgholi, M. Piller, H. Zarakowitis)
Beschreibung: GemBon ist ein Analyse- und Informationssystem zur Beurteilung der Bonität der Gemeinden, mit dem die Haushaltsdaten der Gemeinden auf Basis der neugestalteten Finanzstatistik erfasst, zu Kennzahlen verdichtet und für die interkommunal vergleichende Detailanalyse und Gesamtbeurteilung der Finanzlage der Gemeinden umfassend ausgewertet werden können. Die Grundlage stellen unterschiedliche Budgetanalysekonzepte und ein darauf aufbauendes hierarchisches System kommunaler Haushaltskennzahlen zur Beurteilung der finanziellen Lage der Gemeinden dar. Das kommunale Haushaltsanalyse- und -Informationssystem GemBon beinhaltet ein Haushaltsinformationssystem zur Erfassung und Verwaltung der Voranschlags- und Rechnungsabschlussdaten und sonstigen analyserelevanten Daten, ein Kennzahlensystem zur systematischen und umfassenden Beschreibung der Finanzsituation der österreichischen Gemeinden, ein Analysesystem zur quantitativen Auswertung und Darstellung der Haushaltsdaten sowie ein Bewertungssystem zur qualitativen Gesamtbeurteilung der Gemeindebonität. 
Entwicklungssystem: MS-Visual Basic Enterprise Edition Version, MS-Office (Windows NT/2000/XP)
Anwendung: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Amt der Steiermärkischen Landesregierung;  Forschung, Lehre
   
Titel: SIMFAG - Simulationsmodell des österreichischen Finanzausgleichs   5
Version: Version 3.3 (2001-2007), Version: 3.0 (2000-2001), 2.2b (deutsch, 1990-1996), 2.2e (englisch, 1994)
Autoren: J. Bröthaler (Version 3.3), J. Bröthaler, L. Sieber (Version 3.0), J. Bröthaler, M. Schneider, W. Schönbäck (Version 2.2); J. Bröthaler, M. Schneider, A. Weiser, W. Schönbäck (Version 1.2)
Beschreibung: SIMFAG ist ein Simulationsprogramm, mit dem der Finanzausgleich (die Aufteilung der gemeinschaftlichen Bundesabgaben auf Bund, Länder und Gemeinden) in einem Modell abgebildet wird. Es stellt Funktionen zur Verfügung, mit denen Änderungen zum Finanzausgleichsgesetz (FAG) auf einfache Weise modelliert oder Änderungen bei FAG-relevanten Größen (Abgabenerträge, demographische oder ökonomische Größen) abgebildet werden können und die Auswirkung dieser Änderungen, v. a. die geänderten Ertragsanteile der Gebietskörperschaften und geänderte intragovernmentale Transfers, berechnet und analysiert werden können. Das interaktive Simulationsmodell SIMFAG Version 2.2 umfasst Funktionen zur Verwaltung von Finanzausgleichsvarianten, eine flexible Datenbasis zur Verwaltung der Modelldaten, das Finanzausgleichsgesetz in Textform mit Möglichkeiten zur Änderung quantitativer Element im Gesetzestext, Funktionen zur Modellierung des Finanzausgleichs in Form eines Netzwerks und zur Netzwerk-Berechnung sowie frei gestaltbare tabellarische Ausgabefunktionen zur Analyse der Modelleingangsgrößen und der -ergebnisse und ein Graphik-Modul für thematische Karten und Präsentationsgraphiken.
Entwicklungssystem: Excel 97/XP; GAUSSi (WindowsNT/DOS)
Anwendung: Version 3.0: Lehre, Forschung, Amt der oberösterreichischen Landesregierung; Version 2.2: Amt der Salzburger Landesregierung, Amt der oberösterreichischen Landesregierung, Stadt Innsbruck, Österreichisches Institut für Raumplanung
Auszeichnung: "Certificate for excellent software contribution to the EASA '94"
SIMFAG Version 2.2e wurde beim "European Academic Software Award 1994 (EASA)" unter die drei besten Programme im Bereich Ökonomie gewählt und hat am Finale des
EASA '94 teilgenommen.
   
Titel: WeBeR - Wertschöpfungs- und Beschäftigungsrechnung   5
Version: 2.0 (2002-2007) 1.2 (1999-2001), 1.1 (1998)
Autoren: J. Bröthaler, W. Blaas (Versione 2.0); J. Bröthaler, W. Blaas, A. Eichler (Version 1.2); A. Eichler, J. Bröthaler (Version 1.1)
Beschreibung: Die Grundlage der Wertschöpfungs- und Beschäftigungsrechnung bildet die analytische Version der Input-Output-Tabelle der Statistik Austria. Ausgehend von Daten über das Güteraufkommen und den Intermediärverbrauch (Make-/Use-Matrizen, gegliedert nach 178 Güter- bzw. Aktivitätskategorien), den Endnachfrage- und den Wertschöfpungsmatrizen sowie detaillierten Daten über Verteilerspannen und Beschäftigte werden in einem ersten Schritt Vorleistungs-, Import-, Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren (Inverse Matrizen für Industrie- bzw. Güter-Technologieannahmen) ermittelt (Gauss-Programm). 
Der zweite Teil ist eine Excel-Applikation zur Abschätzung der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte infolge einer projektinduzierten Endnachfrageänderung. Eingangsgrößen bilden die aus einem Investitionsprojekt resultierende güterspezifische Projektendnachfrage (Investitionssummen) oder eine Gesamtendnachfrage bei einer von 12 Nachfragekategorien, die automatisch auf die einzelnen Güter aufgeteilt wird. Das Berechnungsmodell umfasst die folgenden Schritte: 
  • Adaption der Projektendnachfrage (Abzug Umsatzsteuer, Anpassung Preisniveau, Umbuchung der Handels- und Transportspannen, Abzug Importanteil);

  • Hochrechnung  der IO-Matrizen und -Multiplikatoren auf das Projektjahr auf Basis aktueller gesamtwirtschaftlicher Daten (BIP, Importe, Produktivität, Anzahl der Erwerbstätigen, Sparquote, Netto-Lohnsatz, Abschreibungsquote, Preisindizes, Verteilerspannenanteile);

  • Ermittlung der primären Effekte auf heimische Produktion, importierte Güter, Wertschöpfung und Beschäftigung; 

  • Ermittlung des verfügbaren Einkommens (abzügl. Sparen) infolge zusätzlicher (primärer) Wertschöpfung und daraus abgeleitet des induzierten Inlandskonsums zur Abschätzung der sekundären Güternachfrage; 

  • Ermittlung der sekundären Effekte auf heimische Güter, Importe, Wertschöpfung und Beschäftigte;

  • Verdichtung und Aufbereitung der Ergebnisse der Wertschöpfungs- und Beschäftigungsrechnung.

Entwicklungssystem: Excel 97, GAUSSi (Windows NT)
Anwendung: Forschung, Lehre
   
Titel: EPVM - Europäisches Personenfernverkehrsmodell (Mittel- und Osteuropa unter besonderer Berücksichtigung Österreichs)   5
Version: 1.1 (1990-2000)
Autoren: J. Bröthaler (Version 1.1), J. Bröthaler, M. Schneider, A. Weiser, M. Dejmek (Version 1.0); inhaltliche Konzeption, Empirie: siehe Projekt EPVM, 1990.
Beschreibung: Im EPVM werden der Personenfernverkehr innerhalb des Untersuchungsgebietes mit den Verkehrsmitteln Bahn, Auto, Flugzeug und Bus nach Geschäfts- und Nicht-Geschäftsverkehr sowie nach Tages- und Nachtverkehr differenziert, die entsprechende Verkehrsinfrastuktur (Verkehrsnetze, Wegecharakteristika) sowie das sozio-ökonomische System in einem Modell erfaßt. Mit dem Modell können die Auswirkungen vekehrsrelevanter Maßnahmen auf das Verkehrsaufkommen der einzelnen Verkehrsmittel abgeschätzt werden. Das interaktive PC-Modell enthält drei verschiedene Verkehrsnachfragemodelle (Logit-Modell, Direkt-Nachfrage-Modell, Wachstumsfaktoren-Modell), ein Verkehrsumlegungsmodell, ein Tarif-Erlös-Modell, eine Verkehrsdatenbank, ein Analysemodul sowie ein Graphik-Modul für kartographische Darstellungen und Präsentationsgraphiken.
Entwicklungssystem: GAUSS 386i 3.1 (MS-DOS/MS-Windows)
Anwendung: Österreichische Bundesbahnen, Lehre, Forschung
   
Titel: KOMFINAP - Kommunale Finanzanalyse und -planung   5
Version: 1.1 (1988-2000)
Autoren: J. Bröthaler, W. Schönbäck (Version 1.1); J. Bröthaler, W. Schönbäck, H. Brejcha, A. Pittl (Version 1.0)
Beschreibung: Komfinap erfaßt die Haushaltsdaten aller österreichischen Gemeinden mehrerer Jahre auf Basis der Erhebungsblätter des BMF über die Gemeindegebarung (ÖSTAT). Es baut auf ein hierarchisches System kommunaler Haushaltskennzahlen zur Beurteilung der Haushaltssituation auf. Das interaktive Programm Kominap umfasst ein Modul zur Verwaltung der Haushaltsdaten, zur Definition und Berechnung von Haushaltsindikatoren sowie zur flexiblen Abfrage der Haushaltskennzahlen und Darstellung in Form von Präsentationsgraphiken.
Entwicklungssystem: GAUSS 386i 3.1 (MS-DOS/MS-Windows)
Anwendung: Lehre, Forschung
   
Titel: KOMFIPRO - Kommunale Finanzprognose   5
Version: 1.2 (1994-1996)
Autoren: S. Thürnbeck, J. Bröthaler (Version 1.2); C. Dombacher, R. Gruber, A. Hakala, H. Tauber, J. Bröthaler (Version 1.0)
Beschreibung: Komfipro baut auf die in Komfinap verfügbaren Gemeindehaushaltsdaten und die Indikatoren auf und ermöglicht die automatisierte Prognose von Haushaltskennzahlen. In Komfipro erfolgt die Prognose von Haushaltsdaten einer oder mehrerer Gemeinden grundsätzlich auf Basis der linearen Regression, wobei eine Optimierung hinsichtlich der Streuung der Geradenparameter, der Regressionsgeraden, des Bestimmtheitsmaßes oder einer gewichteten Kombination dieser Optimalitätskriterien möglich ist. Das menügesteuerte Programm umfaßt darüberhinaus Funktionen für die graphische Gegenüberstellung der empirischen und der prognostizierten Werte und für die Berechnung von statistischen Kennzahlen zur Bewertung der Prognosefehler der unterschiedlichen Prognoseverfahren.
Entwicklungssystem: GAUSS 386i 3.1 (MS-DOS/MS-Windows)
Anwendung: Lehre
   
Titel: LHA - Landeshaushaltsanalyse   5
Version: 1.1 (1994-1998)
Autoren: J. Bröthaler (Version 1.1); E. Glaeser, A. Haimböck, J. Bröthaler (Version 1.0)
Beschreibung: LHA erfasst die Haushaltsdaten der Länder in ökonomischer und funktioneller Gliederung (gemäß ÖSTAT) und ermöglicht die Berechnung eines hierarchischen Systems von Haushaltsindikatoren zur Beurteilung der Finanzlage der Länder sowie verschiedene Funktionen zur flexiblen Abfrage und tabellarischen oder graphischen Darstellung der Landeshaushaltsdaten.
Entwicklungssystem: Excel 97 (MS-Windows)
Anwendung: Lehre, Forschung
   
Titel: ISKODAT - Infrastrukturkostendatenbank   5
Version: 2.0 (2000); 1.2 (1994)
Autoren: V. Fekete, J. Bröthaler (Version 2.0); J. Bröthaler, M. Schneider, H. Bürger, W. Schönbäck (Version 1.2)
Beschreibung: Das Programmpaket ISKODAT ermöglicht die Verwaltung, Abfrage und Aufbereitung kommunaler Investitions- und Folgekostenrichtwerten sowie die Abschätzung der Investitionsausgaben und Folgelasten für ein bestimmtes Projekt. Die Simulation der fiskalischen Auswirkungen dieses Vorhabens auf den Gemeindehaushalt erfolgt in Kombination mit SimFag und GemBon.
Entwicklungssystem: Version 2.0: MS Access/Excel (Windows NT); Version 1.2: GAUSS 386i 3.1 (MS-DOS/MS-Windows)
Anwendung: Lehre, Forschung
   
Titel: NWA - Nutzwertanalyse   5
Version: 2.0 (1994-1998)
Autoren: F. Badjgholi, J. Bröthaler (Version 2.0)
Beschreibung: Das interaktive Programmpaket NWA unterstützt sämtliche Schritte der Nutzwertanalyse: Bestimmung eines mehrdimensionalen Zielsystems, Definition der Transformationsfunktionen je Endziel, Gewichtung der Ziele auf Basis unterschiedlicher Gewichtungsverfahren, Festlegung der Alternativen, Ermittlung der zielrelevanten Wirkungen, der Zielerfüllungsgrade, der Teilnutzwerte sowie der Gesamtnutzwerte je Alternative sowie Sensitivitätsanalyse in bezug auf die Zielerträge und die Gewichtungen.
Entwicklungssystem: MS Visual Basic/Access (MS-Windows)
Anwendung: Lehre
   
Titel: NWA-Applet - Nutzwertanalyse im Internet   5
Version: 1.0 (1998-2000)
Autoren: G. Krames, J. Bröthaler
Beschreibung: Mit dieser im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelten Anwendung soll einerseits die Möglichkeit geschaffen werden, die detaillierten Entscheidungsgrundlagen im Rahmen der Bewertung von Projektalternativen auf Basis der Nutzwertanalyse einem breiten Kreis via Internet/WWW bereitzustellen und andererseits die aktive verteilte, räumlich und zeitlich unabhängige Teilnahme mehrerer Personen (Experten, Betroffene, Politiker, etc.) an einem Entscheidungsverfahren zu ermöglichen. Der hiezu entwickelte Prototyp umfaßt eine Website zur statischen Beschreibung der Projektalternativen und ein Java-Applet für interaktive Auswertungen. Das NWA-Applet unterstützt die Darstellung der Eingangsdaten (Zielsystem, Zielkriterien inkl. Muß-/Sollgrenzen, Transformationsfunktion, Gewichtung, Alternativen, Zielerträge), Festlegung unterschiedlicher Gewichtungen sowie die interaktive Ermittlung und graphische Darstellung der Teilnutzwerte und des Gesamtnutzwertes für unterschiedliche Aggregationsverfahren (Summe, Produkt, Rangsumme, MaxiMin, MaxiMax) und Gewichtungen.
Entwicklungssystem: Java (JDK 1.1), HTML
Anwendung: Lehre --> Demo
   
Titel: Umweltspiel (Internet-Applikation)   5
Version: 1.0 (2001)
Autoren: K. Höferl, L. Lang, Betreuung:J. Bröthaler
Beschreibung: Die im Rahmen einer studentischen Übung entwickelte Internet-Applikation ist eine praktische Umsetzung eines spieltheoretischen Modells in Anlehnung an das Gefangenendilemma. Dieses Spiel soll zeigen, wie Entscheidungen für oder gegen Umweltschutzmaßnahmen spieltheoretisch analysiert werden können. Dabei sollen zwei Spieler die Rolle von Betrieben übernehmen, die Entscheidungen über Umweltinvestitionen treffen, und mittels PC via Internet gegeneinander spielen...siehe Umweltspiel (Internet Explorer erforderlich)
Entwicklungssystem: HTML, ASP (VbScript), Access, Internet Information Server, Internet Explorer
Anwendung: Lehre
   
Titel: XLOG - ein wissensbasiertes System zur Entwicklung von Modellen der diskreten Wahl   5
Version: 1.0 (1990)
Autoren: J. Bröthaler
Beschreibung: XLOG ist ein auf dem Frame-Konzept aufbauendes wissensbasiertes System zur Unterstützung bei der Entwicklung von Modellen der diskreten Wahl (Modell-Spezifikation, Variablen-Transformation, Modell-Schätzung und Modell-Tests). XLOG integriert die Wissensbasis (Frame-System) mit den bei der Modellentwicklung erforderlichen statistischen und datenbezogenen Funktionen. Im Frame-System werden sowohl die Vorgangsweise bei der Modellentwicklung als auch die dabei erforderlichen zusätzlichen Informationen repräsentiert. Das Frame-System umfaßt ein "Program-Net", das die Hauptschritte bei der Entwicklung darstellt, ein "Test-Net", das ein hierarchisches System formaler und informaler Tests für das Logit-Modell enthält sowie ein "Variable-Net" und ein "Model-Net" mit Informationen zu den Modell-Variablen und Modell-Spezifikationen. Als empirisches Anwendungsbeispiel ist ein multinomiales Logit-Modell für die Verkehrsmittelwahl auf Basis einer Stichprobe von Verkehrsteilnehmer des Personenfernverkehrs in Österreich realisiert.
Entwicklungssystem: GAUSS (MS-DOS/Windows)
Anwendung: Lehre, Forschung
   
Titel:  TUBib -   Bibliotheksverwaltung für Institute der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien   5
Version: 1.2 (1996-2007)
Autoren: J. Bröthaler (Version 1.2, Wartung); M. Schneider (Version 1.1)
Beschreibung: TUBib ist ein PC-Programm zur Bibliotheksverwaltung von Instituten. Es umfasst Funktionen für die Erfassung, Verwaltung und Abfrage des Buchbestandes, Funktionen für Listen- und Etikettendruck sowie eine Entlehnverwaltung. Es wurde grundsätzlich für die Institute der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien entwickelt. In TUBib können die Bestände mehrerer Institutsbibliotheken abgefragt werden.
Entwicklungssystem: Access (Windows NT / XP)
Anwendung: Administration